Weide: Der Baum, dem sich Schmerz und Fieber beugen

Wenn es im frühen Frühjahr über unseren Köpfen summt und brummt, können wir fast sicher davon ausgehen, dass wir unter einer Weide stehen. Sie bildet nämlich noch vor den ersten silbrigen Blättern nektarreiche „Kätzchen“, an denen sich die winterschwachen Bienen dankbar laben. Doch auch Menschen schätzen den auf der ganzen Nordhalbkugel gedeihenden, feuchtigkeitsliebenden und schnellwachsenden Baum sehr

Weißdorn: Kleine Beere, starkes Herz

Wohl dem, der um Haus und Hof Weißdornbüsche stehen hat. Nicht umsonst heißt die bis zu 10 Meter hohe Pflanze aus der Familie der Rosengewächse im Volksmund neben Mehl-, Weißheck- und Christdorn auch „Hagedorn“. Ein Hag bezeichnete in den ursprünglichen germanischen Schreibweisen haga, hagaz, hagjô und hagjôn eine Umzäunung oder ein Gehege. Wir finden diese Bedeutung noch heute in deutschen Worten wie „hegen“ und „behaglich“.

Wacholder: Bekömmlichmacher und Durchputzer

War in mittelalterlichen Rezeptbüchern und Minnesängen von „Krammetsvögeln“ die Rede, war damit die Wacholderdrossel gemeint. Der hübsche Sänger verdankt diesen Namen seinem Leibgericht: den Beeren des „Krammetsbaums“, hinter dem sich kein Geringerer verbirgt als der Held dieses Beitrags. Tatsächlich geht ein großer Teil seiner Verbreitung auf das Konto von wacholderbegeisterten Vögeln, die seine steinharten Beeren erst verzehren und dann gerade so weit anverdauen, dass sie am Ort ihrer Wiederausscheidung frisch draufloskeimen.

Wasserblasen

Wasserblasen bilden sich durch Wasseransammlung zwischen den oberen beiden Hautschichten. Sie...

Wechselwirkung

Arzneimittel und Alkohol oder auch andere Lebensmittel können sich unter bestimmten Umständen...