Gänsefingerkraut: Das unkaputtbare Anti-Krampf-Grün

Ausgerechnet dem plattfüßig-ausscheidungsintensiven Lifestyle der Gänse verdankt ein hochwirksames Arzneikraut seine massenhafte Ausbreitung – und seinen Namen. Das kriechend wachsende Gänsefingerkraut mit seinen gefiederten, unterseitig silbrig behaarten Blättern und den goldgelben Blüten liebt nämlich verdichtete, gut gedüngte Böden!

Antibiotika richtig einnehmen

Antibiotika sind Medikamente gegen manchmal sogar lebensbedrohliche bakterielle Infektionen. Langfristig könnten sie ihre Wirksamkeit verlieren, wenn die Bakterien „lernen“, sich den Antibiotika durch die Ausbildung von Resistenzen zu widersetzen. „Durch eine verantwortungsvolle Anwendung können Patienten dazu beitragen, dass die Antibiotika ihre Wirkung behalten“

Kartoffel: die verkannte Powerknolle

Kaum eine Pflanze ist so missverstanden wie die ursprünglich in den Anden beheimatete Kartoffel. Es begann bereits mit ihrer Einwanderung auf den europäischen Kontinent, im Gepäck spanischer Eroberer Mitte des 16. Jahrhunderts. Ohne die entsprechenden Anweisungen verzehrten viele Menschen nämlich statt der unterirdischen Knollen die appetitlich grünen beerenartigen Früchte – und bezahlten dafür mindestens mit grimmigen Magenschmerzen, maximal mit dem Leben.

Rosskastanie: Für pferdestarke Venen

Hand aufs Herz – können Sie im Herbst an den herrlich glänzenden, so schmeichelweich in der Hand liegenden Kastanien vorbeigehen, die überall aus ihren stacheligen grünen Hüllen hervorkullern? Nein, man muss wahrlich kein Kind mit Bastelplänen sein, um sich von den Samen der beliebten Biergarten-Schattenspenderin angezogen zu fühlen.

Angehörige haben Anspruch auf Pflegehilfsmittel für 40 Euro pro Monat

Wer einen Angehörigen pflegt, hat einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegehilfsmittel in Höhe von bis zu 40 Euro pro Monat. Dies wird jedoch oft gar nicht bei der Pflegekasse des Pflegebedürftigen geltend gemacht. Darauf hat der Deutsche Apothekerverband (DAV) zum Bundesweiten Aktionstag Pflegende Angehörige hingewiesen.

Eibisch: Der schützende „Schleimer“ von nebenan

Normalerweise haben wir für Schleimer ja nicht viel übrig, aber beim Eibisch machen wir gern eine Ausnahme. Denn die in hoher Konzentration enthaltenen Schleimstoffe in seinen Wurzeln sind ein wahrer Segen für alle, die von trockenem (!) Reizhusten, Heiserkeit, Gastritis/Magenschleimhautentzündung oder schmerzhaften Infektionen im Mundraum geplagt sind. Wie Balsam legt sich der Schleim gut haftend auf entzündete Bereiche, so dass sie sich beruhigen können.

Sommerzeit ist Zeckenzeit

Zecken tragen Krankheitserreger in sich und übertragen sie durch einen Stich in die Haut. So können durch einen Zeckenbiss neben Borreliose oder Gehirnhautentzündungen viele weitere Krankheiten auftreten. Einen hundertprozentigen Schutz gegen Zecken gibt es nicht, mit diversen Abwehrmitteln in Form von Sprays oder Cremes kann man das Risiko, sich über eine Zecke mit einer ernsteren Krankheit anzustecken, jedoch stark verringern.

Gänseblümchen: Die unscheinbare Allheilerin

Es gibt wohl kaum eine Heilpflanze, die gleichzeitig so präsent und so unterschätzt ist wie das Gänseblümchen. Ja, Sie lesen richtig: Das Gänseblümchen ist tatsächlich eines unserer mächtigsten heimischen Arzneikräuter.

Auch in den Ferien: Apothekenfinder 22 8 33 findet nächsten Notdienst

Innerhalb Deutschlands bietet der „Apothekenfinder 22 8 33“ jedem Patienten im Ernstfall eine schnelle und bequeme Adresssuche für eine geöffnete Apotheke in der Nähe an – unabhängig davon, ob man die Sommerferien zuhause, im Garten, am Meer oder in den Bergen verbringt. Die kostenfreie App für Smartphones