Bärlauch: Das grüne Aromawunder mit den giftigen Doppelgängern

Ab Ende März kommt man in Mitteleuropa an Bärlauch nicht mehr vorbei. Die Zeitschriften strotzen vor Bärlauch-Rezepten, beim Spaziergang duften viele Wegränder herrlich knofelig und manche schattigen Grund- oder Waldstücke sind schier von ihm überwuchert. Selbst im Supermarkt kann man, wenn es an vertrauenswürdigen Selbstsammel-Quellen mangelt, frischen Bärlauch erwerben. Und das ist auch gut so!

Sanddorn: Das knallorange Vitaminpaket

Auch wenn er uns ausgerechnet in den westeuropäischen Wintern so gut tut, ist der Sanddorn kein typisch einheimisches Gewächs. Ursprünglich kommt er aus dem nepalesischen Raum; in Europa findet man ihn am ehesten in Gebirgs- und Küstengebieten. Hierzulande geraten Nord- und Ostseereisende ins Schwärmen, wenn ihnen ab Spätsommer von Dünen und Straßenrändern die zahllosen gelb-orangen Beeren des bis zu 5 Meter hohen Strauchs entgegenleuchten.

Andorn: Der fast vergessene Lungen- und Magenfreund

Manche Heilpflanzen können zwar eine jahrhundertelange Erfolgsgeschichte vorweisen, sind jedoch heute kaum noch bekannt. Der Andorn ist eine dieser Pflanzen. Seine Verdienste um die Gesundheit des Menschen wurden nun endlich damit gewürdigt,

Kürbis: Der riesig runde Prostatafreund

Wer bei Kürbissen nur an Halloween denkt, verpasst das Beste. Denn unter der orangefarbenen Schale der beliebten Herbstfrucht steckt wahrhaft Großes! Ja, richtig gelesen: Der Kürbis ist streng botanisch gesehen kein Gemüse, sondern eine Frucht – weil

Gänsefingerkraut: Das unkaputtbare Anti-Krampf-Grün

Ausgerechnet dem plattfüßig-ausscheidungsintensiven Lifestyle der Gänse verdankt ein hochwirksames Arzneikraut seine massenhafte Ausbreitung – und seinen Namen. Das kriechend wachsende Gänsefingerkraut mit seinen gefiederten, unterseitig silbrig behaarten Blättern und den goldgelben Blüten liebt nämlich verdichtete, gut gedüngte Böden!

Kartoffel: die verkannte Powerknolle

Kaum eine Pflanze ist so missverstanden wie die ursprünglich in den Anden beheimatete Kartoffel. Es begann bereits mit ihrer Einwanderung auf den europäischen Kontinent, im Gepäck spanischer Eroberer Mitte des 16. Jahrhunderts. Ohne die entsprechenden Anweisungen verzehrten viele Menschen nämlich statt der unterirdischen Knollen die appetitlich grünen beerenartigen Früchte – und bezahlten dafür mindestens mit grimmigen Magenschmerzen, maximal mit dem Leben.