Kartoffel: die verkannte Powerknolle

Kaum eine Pflanze ist so missverstanden wie die ursprünglich in den Anden beheimatete Kartoffel. Es begann bereits mit ihrer Einwanderung auf den europäischen Kontinent, im Gepäck spanischer Eroberer Mitte des 16. Jahrhunderts. Ohne die entsprechenden Anweisungen verzehrten viele Menschen nämlich statt der unterirdischen Knollen die appetitlich grünen beerenartigen Früchte – und bezahlten dafür mindestens mit grimmigen Magenschmerzen, maximal mit dem Leben.

Rosskastanie: Für pferdestarke Venen

Hand aufs Herz – können Sie im Herbst an den herrlich glänzenden, so schmeichelweich in der Hand liegenden Kastanien vorbeigehen, die überall aus ihren stacheligen grünen Hüllen hervorkullern? Nein, man muss wahrlich kein Kind mit Bastelplänen sein, um sich von den Samen der beliebten Biergarten-Schattenspenderin angezogen zu fühlen.

Eibisch: Der schützende „Schleimer“ von nebenan

Normalerweise haben wir für Schleimer ja nicht viel übrig, aber beim Eibisch machen wir gern eine Ausnahme. Denn die in hoher Konzentration enthaltenen Schleimstoffe in seinen Wurzeln sind ein wahrer Segen für alle, die von trockenem (!) Reizhusten, Heiserkeit, Gastritis/Magenschleimhautentzündung oder schmerzhaften Infektionen im Mundraum geplagt sind. Wie Balsam legt sich der Schleim gut haftend auf entzündete Bereiche, so dass sie sich beruhigen können.

Gänseblümchen: Die unscheinbare Allheilerin

Es gibt wohl kaum eine Heilpflanze, die gleichzeitig so präsent und so unterschätzt ist wie das Gänseblümchen. Ja, Sie lesen richtig: Das Gänseblümchen ist tatsächlich eines unserer mächtigsten heimischen Arzneikräuter.

Liebstöckel: Das heilkräftige „Maggikraut“

Marken wie „Tempo“ oder „UHU“ haben es geschafft – sie sind der Inbegriff ihres Produkts geworden. Umgekehrt ist diese Entwicklung eher selten … und doch trägt heute eine seit Jahrhunderten bekannte Pflanze den Namen einer erst 1886 von Julius Maggi entwickelten Würzsauce. Die Rede ist vom „Maggikraut“, Botanikern eher als Liebstöckel bekannt

Hilfe aus der Natur bei Blasenentzündung

Im aktuellen Phytothek Magazin ist ein Beitrag über Blasenentzündung Titelgeschichte. Das kommt nicht von ungefähr, denn im Sommer in der Badesaison sind Blasenentzündungen häufig an der Tagesordnung. Vor allem nasse Badekleidung kann leicht zu Harnwegsinfekten führen.