Antibiotika – je seltener, desto besser

Die öffentlichen Apotheken gaben 2016 vergleichbar häufig Antibiotika wie in den Vorjahren ab. Es waren rund 12,6 definierte Tagesdosen pro 1000 Versicherte und Tag an oralen Antibiotika zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung. Das entspricht etwa dem Wert der Vorjahre

Schafgarbe: Die gefiederte Krampflöserin

Hartnäckig hält sich das Gerücht, die Schafgarbe trüge ihren Namen, weil magenkranke Schafe sich das Kraut instinktiv einverleiben. Zwar stimmt das nicht, würde aber immerhin Sinn ergeben. Denn die bis zu einen Meter hohe, bei uns bis in subalpine Zonen häufig anzutreffende Doldenblütlerin ist das Entkrampfungskraut Nr. 1 – und zwar schon seit mindestens 49.000 Jahren!

Jeder zweite Raucher will aufhören

Jedem zweiten Raucher reicht‘s: 44 Prozent aller Raucher planen den Abschied vom Glimmstängel. Junge Frauen liegen dabei vorne: 53 Prozent der Frauen wollen sich das Rauchen abgewöhnen, aber nur 37 Prozent der Männer.

Meerrettich: Der köstlich-scharfe Keimkiller

Wer gern Deftiges auf dem Teller hat, kommt am Meerrettich oder – wie Bayern und Österreicher ihn nennen – Kren nicht vorbei. Roastbeef, Tafelspitz und Räucherlachs gewinnen durch die scharfe Beigabe genauso wie Eier in Meerrettichsauce oder Rote-Bete-Suppe. Absolute Geschmackssache ist dabei, ob man zur allgemeingefällig-milden Sahne-Variante greift oder den Kren rustikal frisch auf die Speise raspelt.

Grippezeit: Jetzt impfen lassen!

Es wird Herbst und damit steht uns auch wieder die Erkältungs-und Grippezeit bevor. Für die kommende Wintersaison steht der Impfstoff gegen Grippe (Influenza) ab sofort im gesamten Bundesgebiet ohne Lieferengpässe bereit. Im Kampf gegen die Impfmüdigkeit in der Gesellschaft ruft der Deutsche Apothekerverband (DAV) zum konsequenten Grippeschutz auf.

Kinder sollten keine Arzneimittel-Pakete annehmen

„Wenn Paketboten Arzneimittel an Kinder abgeben, können wir das nicht gutheißen. Die wohnortnahen Apotheken handeln hier verantwortungsvoller und sorgen damit für Arzneimittelsicherheit“

Augentrost: Wortwörtlicher geht’s nicht

Wenn es eine Heilpflanze gibt, deren Auftrag man sowohl an ihrem Namen als auch an ihrem Aussehen spontan erkennen kann, dann ja wohl den Augentrost. Hat man das Glück, die nur maximal 30 cm große Blume auf ungedüngten Naturwiesen oder mageren Ufern zu finden, muss man sich von Juli bis September nur die zarte Blüte ansehen, die ganz eindeutig an ein wimpernklimperndes Äuglein erinnert.